Porträt

Unser Hof wurde 1803 als Schwarzwaldhof mit Landwirtschaftsbetrieb erbaut. Außer dem dorfeigenen Zuchtbullen beherbergte er eine Vielzahl von Nutztieren. Es lebten stets mehrere Generation unter einem Dach. Außerdem war der Hof immer Herberge für Reisende und Heimatlose.

Der Krieg und Krankheit nahm dem Hof seine Männer. Die zurückgebliebenen Frauen und Kinder waren dadurch gezwungen die Landwirtschaft nur noch zum Eigenbedarf zu nutzen.

Durch den Wandel der Zeit zahlte es sich nicht mehr aus den Hof zu erhalten.

Ich mache es mir nun zur Aufgabe Altes wieder zu beleben und Raum für Neues zu schaffen.

Auf dem Hof wird nun wieder zum Eigenbedarf Landwirtschaft betrieben, es leben hier nun Pferde, Hühner, Enten, Kaninchen, Hunde und eine Katze. Außerdem gibt es einen Bauerngarten und Obstgarten mit Weide. Im Jahr 2015 kamen einige Schwarzwald-Ziegen hinzu, welche durch die Unterstützung des Naturschutzes, dafür sorgen, dass die Biotope in Wambach erhalten bleiben. Wir freuen uns auch, das sie uns wertvolle Frischmilch unter anderem zum Käse machen abgeben.

Für ökologischen Strom und heißes Wasser sorgen die Solar und Photovoltaikanlage. In den kalten Wintermonaten wird mit der Holzzentralheizung zugefeuert.

 

 

 

Die Scheune ist kein reines Heulager mehr, sondern hält auch kuschelige Ecken zum Schlafen bereit, und mit dem Beamer verwandelt sich das ganze dann zum Heukino.

Unser Ziel ist es den Gästen der Schönerei in einer familiären Atmosphäre die Zeit zu verschönern, den manchmal so stressigen Alltag hinter sich zu lassen und unvergessliche Momente zu schaffen.

Nicht unerwähnt bleiben sollte der deutsche Mediziner Werner Forßmann ihm wurde im Jahre 1956 der Nobelpreis für Medizin verliehen  - und zwar für die Entdeckung und die im Selbstversuch durchgeführte Erprobung des Herzkatheters, der heute zum Rüstzeug jedes Facharztes für Herzkrankheiten gehört, und der die Entwicklung der modernen Herzchirurgie überhaupt erst ermöglicht hat.                                                                                                                                

Nach seiner Pensionierung 1969 schrieb Forßmann an seiner Autobiografie, die 1972 unter dem Titel „Selbstversuch“ erschien.

Seinen Ruhestand verbrachte er in Wies-Wambach.